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LEICHTES SPIEL FÜR FLASH-ENTWICKLER

Adobe AIR kommt für Android und BlackBerry

15.02.2010

von Florian Matthey

Wenn schon nicht aufs iPhone, dann eben auf die Konkurrenz: Adobe will Flash und AIR über Android und BlackBerry groß auf dem Smartphone-Markt herausbringen. Davon könnten letztendlich aber auch iPhone-Entwickler profitieren.

Das Problem für Mobil-Software-Entwickler ist, dass sie ihre Anwendungen für mehrere Geräte und Plattformen entwickeln müssen, um potentiell alle Smartphone-Benutzer erreichen zu können. Flash bietet schon auf dem Desktop-Markt eine Möglichkeit, Anwendungen über die Plattformgrenzen hinweg zu entwickeln.

Der Flash Player 10.1 soll deshalb nicht nur für Desktop-, sondern auch für mobile Geräte erscheinen. Nach Googles Android und RIMs BlackBerry soll später auch Windows Mobile folgen. Eine Mobil-Version von Adobes AIR soll Flash-Anwendungen zu eigenen Mobil-Apps machen – über die iPhone-App-Export-Funktion von AIR soll dann auch das Erstellen von iPhone-Software möglich sein.

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Kommentare
  1. bluebox am 15. Februar 2010 09:32

    Also ich bin jetzt mal frech und behaupte (aus dem Bauch heraus), dass sich Apple mit den Providern abgesprochen hat. Flashcontents sind ja meistens ein “wenig” größer als reine gifs und jpegs. Da hat man einfach eine Ausrede gesucht, warum man Flash nicht supporten will. Wobei – bei dem Flashplayer für OSX kann das auch keine reine Ausrede sein :)
    Mal gucken, ob sich was tut, nachdem Adobe den Flashplayer angeblich für OSX nachgebessert hat.

  2. patriceckhart am 15. Februar 2010 11:24

    Das stimmt so nicht ganz. Ein leeres HTML hat 4KB. Eine leeres SWF hat auch 4KB.
    Wenn ich in das HTML ein Bild mit 26 KB einfüge, muss der User 30 KB laden. Wenn ich in das Flash ein Bild mit 26 KB einfüge muss der User auch 30 KB laden. Also wo ist der Unterschied?

    Animationen und Actionscript brauchen Performance, aber Apps und div Animationen auf Website waren für einen Rechner von damals mit 450 MHZ (G4 graphite) auch nicht das Problem. Warum sollte das iPhone mit einem Prozessor (600 MHZ) das nicht schaffen?

    Mit JB und der richtigen Mobile Substrate funktioniert das ganze e schon… Es liegt nur an Apple.

  3. birdy70 am 15. Februar 2010 12:23

    wenn du nur ein 26kb bild zeigen willst brauchst du auch kein flash – wenn aber eine animation dahinter liegt wird die datei schnell grösser ohne einen wirklichen mehrwert zu generieren – flash wird weiterleben aber nicht mehr im bereich web (klassisches surfen) – bei der mobilen version des mozilla browsers wurde flash auch schon wieder gestrichen & sämtliche browser in tv’s, autos, kühlschranken usw. verzichten ebenfalls ganz auf flash..

  4. lalelu am 15. Februar 2010 12:52

    @birdy70

    Kann ich bitte auch so eine Glaskugel bekommen?! Vielen Dank im voraus!!!
    : )

  5. hoddadoddamusig am 15. Februar 2010 13:13

    Also mal sehen: Wenn ich beispielsweise ein etwas komplexeres Logo als Vector-Datei habe, so ist das als Flash-File vielleicht 5-10k groß – und beliebig hochskalierbar. Nehme ich hier jetzt ein Bild, so bin ich bei einer wesentlich höheren Dateigröße. Und für jede Auflösung, in der ich es verwende, brauche ich wieder ein neues Bild (weil skaliert meistens nicht wirklich gut aussieht).
    Was dieses gesamte Flash-Bashing geflissentlich unterschlägt, ist, dass in Flash eben, bei richtiger Verwendung, mit Flashdaten gearbeitet wird, welche wesentlich geringere Größen haben. (und jetzt bitte nicht mit svg kommen, svg ist grausam, die Unterstützung im Browser mies und von etwas anspruchsvolleren Animationen mit vertretbarem Aufwand weit entfernt. Auch die Dateigrößen sind nicht wirklich vergleichbar.)

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