Hardware

SSD-Festplatten von OCZ: Ab 2010 noch schneller

Neuer Kontroller sorgt für mehr Leistung

Künftig werden in den SSD-Festplatten von OCZ andere Kontroller für eine schnellere Datenübertragung zuständig sein: Steckt in den aktuellen Modellen wie der Vertex Turbo noch ein Barefoot-Kontroller von Indilix, so sind es bereits ab nächstem Jahr Kontroller von SandForce, berichtet TechConnect.

Der Festplattenhersteller OCZ soll bereits mit dem Unternehmen SandForce aus Saratoga Lieferungen der SF-1500- und SF-1200-Kontroller vereinbart haben. Grund für den Wechsel vom bisherigen Zulieferer Indilix zu SandForce: Die Einführung der nächsten Generation des Indilix-Kontrollers mit dem Namen Jet Stram, der unter anderem Unterstützung für SATA III-Schnittstellen und eine Geschwindigkeit von 500 Megabyte pro Sekunde beim Datentransfer bringen soll, hat Indilix um ein Jahr auf 2011 verschoben.

Die Kontroller von SandForce unterstützen Festplattenkapazitäten bis zu 512 Gigabyte und sowohl Schreib- als auch Lesegeschwindigkeiten von 260 Megabyte pro Sekunde und sind zumindest im Bereich der Schreibgeschwindigkeit besser als die aktuellen Barefoot-Kontroller. Auch bei den Input/Output-Operationen pro Sekunde sind sie besser: Während das SF-1200-Modell auf 30.000 IOPS bei den Schreibzugriffen und 10.000 IOPS bei den Lesezugriffen kommt, sind es beim High-End-Modell SF-1500 sogar 30.000 IOPS in beiden Richtungen.

Damit würden die neuen OCZ-Festplatten in puncto Geschwindigkeit und Operationen pro Sekunde den aktuellen Intel-SSDs den Rang ablaufen. Während die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten ausschlaggebend für Anwender sind, die in kurzer Zeit große Dateien lesen und schreiben müssen, sind hohe IOPS bei den alltäglichen Arbeitsabläufen wie dem Entpacken von Dateien und Starten von Programmen sowie beim Spielen von Vorteil. Zudem startet das Betriebssystem damit schneller.

 

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